Aufruf zur Teilnahme am Aktionstag „EHE FÜR ALLE“ in Berlin

1991 stellte sich der Lesbenring gegen die Angleichung an die Ehe. 2017 stellt sich die Frage: Wo stehen wir heute?
Der Bundestag entscheidet am Freitag, 30.06. 2017, über die EHE FÜR ALLE. Vor dem Kanzlerinnenamt wird es einen Aktionstag zu EHE FÜR ALLE geben zu dem verschiedene Institutionen aufrufen.

Es steht in den Sternen oder vielmehr am Horizont der Gewissensentscheidung, ob es wenigstens bei der Ungleichbehandlung in Bezug auf die Ehe eine Änderung gibt.

Die Forderungen des Lesbenring aus dem Jahr 1991 sind aktueller denn je:
„An die Stelle der Zwangsheterosexualität als patriarchalem Grundmodell gesellschaftlichen Zusammenlebens auf „unterster“ Ebene soll die unbeschränkte und freie gegenseitige Wahl der Lebens- und Liebespartner/innen treten. Es sollen alle staatlich-gesellschaftlich verfügten Einschränkungen in Bezug auf Geschlecht (hetero), Anzahl (zwei) und (Zwangs-) Sexualität verschwinden.“ (Lesbenring e.V.  Forderungskatalog in: Lesbenring-Info 1991, Mai: 2-4)