Archiv der Kategorie: Rezensionen 2009 1. Halbjahr

Sarah Waters: Die Frauen von London

Sarah Waters: Die Frauen von LondonDie Geschichte spielt im London des Jahres 1947. Erzählt wird aus dem Leben von fünf Personen: Viv und Helen, ein Paar, das zusammen in einer Partnervermittlung arbeitet, Duncan, Vivs Bruder, der während des Krieges im Gefängnis gesessen hat, der Schriftstellerin Julie und von der liebenswerten toughen Butch Kay, die sich nach ihrer Nerven zerfetzenden Arbeit als Krankenwagenfahrerin während der Bombennächte im Frieden einfach nicht mehr zurechtfindet.

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Irene Ferchl (Hgin.): Auf einem Badesteg. Schriftstellerinnen am See

Ein Buch wie ein Sommertag am See, vergnügt folgt frau den versammelten Schriftstellerinnen ans und ins Wasser. Ob mit Sybille Bedford in den kroatischen Wasserpark, mit Fanny Mendelssohn an den Comer See oder mit Annette von Droste-Hülshoff bei Sturm am Ufer des Bodensees entlang, nur allzu gern lässt frau sich (ver)- führen und mitnehmen. Zu Wort kommen außerdem unter anderem Margaret Atwood, Vicky Baum, Virginia Woolf, Marie Luise Kaschnitz, Sarah Kirsch oder Elfriede Jelinek.

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Corinna Waffender: Tod durch Erinnern

Corinna Waffender: Tod durch Erinnernbestellen… Der Querverlag startet mit quer criminal eine neue Krimireihe, was ich als dezidierter Krimifan hiermit ausdrücklich begrüße. Den Anfang macht Corinna Waffenders Tod durch Erinnern.

Maike Ebling, Ingenieurin und gerade erst nach langen Jahren von einem Ökobauprojekt aus Granada nach Berlin zurückgekehrt, liegt vergiftet im Berliner Tiergarten. Im Zuge ihrer Ermittlungen verschlägt es Hauptkommissarin Inge Nowak bis ins hochsommerliche Spanien.

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Pro:fem (Hg.): Auf der Suche nach der vergeudeten Zeit.

Nach dem Feministischen Dschungelbuch,in dem nach Möglichkeiten gesucht wurde, wieder etwas frischen Wind und Spaß in die Frauenbewegung zu bringen, geht es in diesem neuen Werkstatt-Text um Zeitprobleme. Die zehn Feministinnen um Frigga Haug widmeten sich im Herbst 2007 eine Woche lang dem Thema der permanenten Zeitknappheit, gingen den Gründen für Erschöpfung und dem Gefühl des eigenen Nichtgenügens auf den Grund. Pro:fem (Hg.): Auf der Suche nach der vergeudeten Zeit. weiterlesen