Archiv der Kategorie: Rezensionen 2011 1. Halbjahr

Anne Bax: Herz und Fuß

Bax, Anne - Herz und FußAch herrje, Fremdenführerin Charlotte („Von hier oben kann man bis Düsseldorf sehen…“), genannt Charly, hat es wirklich nicht leicht. Nicht genug damit, dass sie tiefgekühlte tote Füße in hässlichen giftgrünen Socken nebst Blumengrüßen und tiefsinniger Poesie auf dem Dach des Oberhausener Gasometers findet. Nein, das Schicksal legt ihr auch noch die Begegnung mit der Liebe ihres Lebens als Zugabe mit drauf, nur, dass diese Liebe rein zufällig die Zukünftige eines alten Schulfreundes ist. Unterstützt von Baby, ihrer besten Freundin, und ErzEngel – ihrer Mutter –, macht sich Charly daran, erstens den Fall der kalten Füße zu lösen, damit die Polizei endlich aufhört zu glauben sie habe etwas damit zu tun und zweitens, aus einer Braut in spe eine Braut a.D. zu machen. Anne Bax: Herz und Fuß weiterlesen

Lili Grün: Zum Theater!

Nach der Neuveröffentlichung von Alles ist Jazz der gleichen Autorin im Jahr 2009 hat die Herausgeberin Anke Heimberg nun einen zweiten Roman Grüns einem größeren LeserInnenpublikum zugänglich gemacht.  Wie auch beim ersterem ist die sorgfältige erstellte Ausgabe mit einem ausführlichen Nachwort versehen, die insbesondere den autobiografischen Bezug des Romans herausarbeitet. 

Lili Grün: Zum Theater! weiterlesen

Sandra Wöhe: Die indonesischen Schwestern.

Sandra Wöhe - Die indonesischen SchwesternDie indonesischen Schwestern ist nach Lass mich deine Pizza sein (Ulrike Helmer Verlag) und Giraffe im Nadelöhr (ebenfalls konkursbuch)der dritte Roman der in Zürich lebenden  Autorin mit indonesisch-holländischen Wurzeln. Erstmalig setzt sie sich hier intensiver mit einem Thema auseinander, das starke autobiografische Bezüge aufweist: Multikulturelles Leben, Integration, Verlust einer kulturellen Heimat.

Sandra Wöhe: Die indonesischen Schwestern. weiterlesen