Archiv der Kategorie: Rezensionen 2012 2. Halbjahr

Antonia Becker: Vielleicht fühlt sich Liebe so an

Lynns Leben ist Langeweile pur. Der Job als Sekretärin, das abgebrochene Studium, der strebsame Beinahverlobte Jonas: alles einfach nur öde. Vielleicht liegt es daran, dass die Begegnung mit Sascha, der wortkargen Stonebutch, so nachhaltig wirkt? Es beginnt eine heftige Affäre, die für Lynn einiges auf den Kopf und scheinbar alles in Frage stellt, obwohl ein Happyend ganz sicher nicht auf dem Spielplan steht. Denn da gibt es schließlich Katja, mit der Sascha seit vielen Jahren ihr Leben teilt. Und die Frage, was Lynn eigentlich aus ihrem Leben machen will…

Antonia Becker: Vielleicht fühlt sich Liebe so an weiterlesen

Antje Wagner: Vakuum

Es ist Samstagnachmittag, sieben Minuten nach drei. Vor einer Sekunde war die Welt noch wie immer und plötzlich ist sie leer. Keine Menschen, keine Tiere, nirgends, die Zeit eingefroren, stehengeblieben. Fünf Jugendliche sind die einzigen, die eine Katastrophe kosmischen Ausmaßes überlebt zu haben scheinen. Und nach und wird deutlich, dass sie nicht zufällig zusammen getroffen sind, dass es eine Aufgabe zu erfüllen gilt. Doch auch ohne Menschen ist die Welt ein feindlicher Ort, denn ein tödlicher Nebel beginnt, Jagd auf die Fünf zu machen. Werden sie entkommen können? Und wohin…?

Antje Wagner: Vakuum weiterlesen

Jean Lessenich: Die transzendierte Frau. Eine Autobiografie.

Jean Lessenich ist Jahrgang 1942, wurde bei seiner Geburt als männlich definiert/ wurde als Junge geboren. Vor mehr als 40 Jahren wurde er in Casablanca operiert und lebte danach als Frau/ Transfrau, wurde per Operation vom heterosexuellen Mann zur lesbischen Frau. 12 Jahre nach seiner OP entschied sie sich aus Liebe zu ihrer japanischen Lebensgefährtin, künftig wieder als Mann zu leben.  Heute, nach dem Tod der Geliebten, lebt Jean wieder als Frau. Jean war als Transfrau erfolgreich in der Männerdomäne Werbung, heute lebt sie als Künstlerin und  Autorin.

Jean Lessenich: Die transzendierte Frau. Eine Autobiografie. weiterlesen

Ulrike Helmer (Hrg.in): Bücher sind Klamotten fürs Hirn.

Nun gibt es den flotten Spruch von der Werbepostkarte des Verlags als Buch. Gut so, denn den Kultfaktor der Postkarten wuchs von Jahr zu Jahr. Dieses Buch ist ein Muss für alle Bücherfreund_innen, Leseratten, Bibliophilen, Bücherwürmer und –närrInnen! Es macht Spaß, das Legen der Kettfäden im Vorwort der geschätzten Herausgeberin und Verlegerin nachzuvollziehen, die Parallelen zwischen Weben und Schreiben zu entdecken oder wie aus einem guten Stoff entweder schicke Klamotten oder fesselndes Lesefutter werden.

Ulrike Helmer (Hrg.in): Bücher sind Klamotten fürs Hirn. weiterlesen