Eva Gründel: Das Lächeln der Maddalena

Sommer auf Sizilien. Die Wienerin Elena Martell führt als Reiseleiterin Touristen über die sonnendurchglühte Insel. Als der allseits unbeliebte Oberstudienrat Sigismund Eck erschlagen zwischen antiken Ruinen liegt, wandelt sich Elenas Routinejob in einen Ermittlungskrimi. Nicht unwesentlich für Elenas Interesse an der Aufklärung des Todesfalles ist der die Untersuchung führende Commissario Valentino sowie ihr Verdacht, dass der Mord an Eck mit einer Aufsehen erregenden Kunstfälschung in Zusammenhang stehen könnte. Und die Spur dorthin ist Das Lächeln der Maddalena

Ein perfekter Sommerkrimi – nicht nur für Italienfans, aber für diese ganz besonders – zu dem die derzeitige Wetterlage die passenden Temperaturen liefert. Bestens geeignet für die Strandlektüre unterm Sonnensegel, in der Hängematte unter schattigen Bäumen oder für lange Sommernächte, in denen es eh zu heiß zum Schlafen ist.

Eva Gründel hat mit Elena Martell eine erfrischend kompetente, nervenstarke und intelligente Amateurdetektivin geschaffen, die ihren Leserinnen nicht nur überaus interessante Einblicke in Kunstgeschichte und Kunstfälschung zu bieten hat, sondern ihnen auch die Schönheit und Einzigartigkeit den sizilianischen Landschaft für alle Sinne nahe bringt. So nah, dass sich der Wunsch, auf der Stelle nach Sizilien zu reisen, kaum in Schach halten lässt. Großartig, wenn ein Buch so etwas schafft!

 

Eva Gründel, Das Lächeln der Maddalena. Ein Sizilien-Krimi. Molden Verlag Wien – Graz – Klagenfurt 2010

 

gelesen von Jule Blum