Lea Susemichel, Saskya Rudigier, Gabi Horak (Hginnen): Feministische Medien. Öffentlichkeiten jenseits des Malestream

Lea Susemichel, Saskya Rudigier, Gabi Horak (Hginnen): Feministische Medien. Öffentlichkeiten jenseits des Malestream

Lea Susemichel, Saskya Rudigier, Gabi Horak (Hginnen): Feministische Medien. Öffentlichkeiten jenseits des Malestreambestellen… Emma, Courage, L-Mag oder an.schläge, Schlangenbrut oder die Krampfader, feministische Medien haben die Welt ein ganzes Stück verändert. Dank ihrer sind feministische Themen auch im Mainstream angekommen, beziehungsweise lassen sich dort nicht immer und zu 100% unterdrücken. Selbst wenn unbestreitbar noch eine ganze Menge zu tun ist und frau sogar oft den Eindruck bekommen kann, dass die Entwicklung, was den Feminismus betrifft, eher mit Riesenschritten rückwärts stürmt.

Im vorliegenden Buch werfen die Autorinnen ihre ganz eigenen und unterschiedlichen Blicke auf Geschichte und Gegenwart der feministischen Medien im deutschsprachigen Raum. Sie haben vieles untersucht, vom Flugblatt bis zum Fanzine, von der Lesbenpresse (leider nicht wirklich vollständig, das seit über 27 Jahren erscheinende Lesbenring-INFO wird beispielsweise nicht mal in einem Nebensatz erwähnt) bis zu Frauensendern und Läsbisch-TV.

Fazit:“Feministische Medien können etwas bewirken. Denn sie waren und sind ein zentrales Element feministischer Bewegungen. Damit dienen sie nicht nur der Formulierung von Forderungen, sondern als szeneinterne Foren auch der Formierung unterschiedlichster Frauenbewegungen. Sozialer Wandel ist ohne Alternativemedien undenkbar […] Feministischer Aktivismus war deshalb immer darauf angewiesen, mit der Artikulation der eigenen Anliegen Öffentlichkeiten herzustellen.“

Lea Susemichel, Saskya Rudigier, Gabi Horak (Hginnen): Feministische Medien. Öffentlichkeiten jenseits des Malestream, Ulrike Helmer Verlag, Königstein/Taunus 2008