Luise F. Pusch: Gerecht und Geschlecht. Neue sprachkritische Glossen

Gewohnt scharfzüngig und wortgewandt nimmt Luise F. Pusch sich des Deutschen und der Deutschen an, nimmt aufs Korn, beim Wort, auf die Schippe und vor allem nicht so wichtig. Denn auch wenn sich was getan hat in Sachen weiblicher Sichtbarkeit in der Sprache, bleibt doch immer noch genug zu tun; gerecht im Geschlecht geht es noch lange nicht zu, wie zum Beispiel die gequälten Aufschreie nach der Einführung des generischen Femininum an der Leipziger Uni gezeigt haben. Und so wird sie nicht müde, den Spiegel vorzuhalten und bleibt – Göttin sei Dank – laut, die Luise!

Luise F. Pusch, Gerecht und Geschlecht. Neue sprachkritische Glossen. Wallstein Verlag, Göttingen 2014

gelesen von Jule Blum