Sibylle Plogstedt: Erbenstreit und Mediation. 21 Familienkonflikte.

Im Grunde meines Herzens bin ich ja doch der Meinung, dass Erben ein zutiefst patriarchales, kapitalistisches Ding ist. Nichtsdestotrotz liegt meine ausschließlich rebellische Phase weit genug zurück, um zu wissen, dass es nicht so verkehrt ist, sich auch mal mit den Fragen hinter den Dingen zu beschäftigen. Mit Neugier habe ich also das Buch von der ersten bis zur letzten Seite gelesen und bin jetzt mehr denn je der Meinung: Erben und Erbschaftsregelungen sind ein zutiefst kapitalistisches und patriarchales Relikt. Wer ohnehin zu den Wohlhabenderen gehört, erbt im Durchschnitt mehr als andere. Sibylle Plogstedt: Erbenstreit und Mediation. 21 Familienkonflikte. weiterlesen

Hanna Friedrich: Das Erbe der Lady Eleanor.

Hanna Friedrich - Das Erbe der Lady Eleanorbestellen… Draußen nieselt der Herbst vor sich hin, drinnen niese ich. Was könnte an solch einem Tag die Stimmung heben? Nur das richtige Buch wäre dazu in der Lage und Hanna Friedrich hat es geschrieben, der Verlag Krug und Schadenberg verlegt. Also koche ich mir einen Kakao, schüttele die Kissen auf und lehne mich genüsslich zurück. Brummschädel und Triefnase sind im Handumdrehen vergessen, denn das Buch hat einfach alles, was ich gerade brauche: eine bezaubernde Lady, die einem geheimnisvollen wappenlosen Ritter begegnet und auf der Stelle in heißer Liebe für ihn entbrennt. Doch schon bald errät sie sein Geheimnis, denn der Ritter ist eigentlich kein Ritter, denn dann wäre dies ja schließlich kein Lesbenroman. Es geht um edle Pferde, Turniere, Knappen und Aufstände gegen den König. Ein klein wenig englische Geschichte und ein kleines Glossar zum Burgleben machen die Geschichte zum Survival guide für Zeitreisende.
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Maria Buchmayr (Hrsg.in): Geschlecht lernen. Gendersensible Didaktik und Pädagogik.

Gleich vorangestellt sei, dass dies ein bemerkenswerter Sammelband ist – wissenschaftlich fundiert und gleichzeitig uneingeschränkt praxistauglich, ein Spagat, der selten so gut gelingt wie in diesem Fall. Profitieren dürften von der Lektüre insbesondere LeserInnen, denen die gesamte Materie der Gender Studies noch fremd ist, aber auch alle bereits gendersensibilisierten Lehrenden werden neue Anregungen oder Denkanstöße finden.
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Ein erotisches Rommèspiel

Erotisches Romméspiel mit lesbischen Motivenbestellen…alt Nachdem uns der konkursbuch Verlag bereits ein einemerotisches Computerspiel beschert hat, gibt es nun die noch kommunikativere Variante für größere Runden – ein Kartenspiel. Eingeführt wird es in der Beschreibung als genuine matrilinear überliefertes Spiel: Wir haben es mit unseren Großmüttern und Müttern gespielt. Ich war neugierig und habe im Freundinnenkreis rumgefragt und tatsächlich wurde hauptsächlich mit den weiblichen Familienmitgliedern gespielt. Bei mir durfte Vati allerdings auch mitspielen.
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Anja Kümmel: Hope’s Obsession

Anja Kümmel Hope's Obsessionbestellen… Im Krankenhaus einer kalifornischen Großstadt erwacht Hope aus der Bewusstlosigkeit und kann sich nicht mehr erinnern, was zuvor mit ihr passiert ist. Doch zum Glück ist da Kyra, ihre beste Freundin, die sich rührend um sie kümmert, ihr hilft, die Gedächtnislücken zu schließen und ihr Leben wieder in die Hand zu nehmen. Doch nach und nach tauchen immer mehr Erinnerungsfragmente in Hope auf, suchen sich ihren Weg aus den Träumen ins Bewusstsein. Und Hope wird zusehends misstrauischer: Ist das, was Kyra ihr über sie erzählt, wirklich die Wahrheit? Oder verfolgt sie nur ihre ganz eigenen Ziele, von denen Hope bislang nur ahnt, welche das wohl sein könnten?
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